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Brandgefahr durch Zigaretten und Grillgeräte

31.07.2018

Extreme Trockenheit verstärkt die Brandgefahr.

 

In vielen Teilen Europas wüten verheerende Waldbrände. Auch bei uns herrscht vielerorts hohe Brandgefahr. Deshalb ist im Grünen vom Grillen mit Holzkohle abzuraten.

 

Auf das Grillen mit Holzkohle in Gärten und Parks sollte derzeit wegen großer Hitze und Trockenheit verzichtet werden. Dazu rät der TÜV Thüringen. Glühende Kohlepartikel könnten mehrere Meter weit fliegen, dadurch bestehe Brandgefahr.

 

Ein einziger Funke reicht bei der aktuellen Wetterlage aus, um ein Feuer zu entfachen.

 

Die Experten raten Menschen, die trotzdem grillen wollen, zu einigen Sicherheitsvorkehrungen: den Grill auf einen feuerfesten Untergrund stellen - nicht auf den trockenen Rasen. Der Grillplatz ist am besten windgeschützt. Einen Eimer mit Löschwasser vorhalten. Und nur geprüfte Grillanzünder nutzen (DIN EN 1860-3).

 

Alarmstufe A für die Wälder

 

Mit Schreiben vom 24. Juli hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hinsichtlich der anhaltenden Trockenheit für die Wälder bis auf weiteres die Alarmstufe A ausgerufen.

„Offenes Feuer und Grillen stellt gerade in diesen Tagen, zum Beispiel durch Funkenflug, ein erhebliches Risiko dar und sollte daher unterbleiben“, so der Appell von Bürgermeister Klaus Wagner an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Durch die warmen Temperaturen sind das Laub auf dem Boden und die abgestorbenen Gräser und Kräuter am Wegrand sehr leicht entzündlich. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegengelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus.

Die Gemeindeverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung und um einen sorgsamen Umgang mit brennbaren Materialien.